Die letzten beiden Tage (12. und 13.08.) in New York sind
schnell erzählt: es hat oft (dauer)geregnet und wir waren längere Strecken mit
Bus und U-Bahn unterwegs, um nicht pitsche-patsche-nass zu werden. Die Fotos
mit blauem Himmel im Hintergrund täuschen daher ein wenig… sagen aber sehr viel
über das Wetter aus: Entweder Sonne pur oder eben die Sintflut; einfach nur
etwas Regen bei mäßigem Wetter gab’s die Tage nicht. Da sitzt man um so lieber in einem gemütlichen Cafe und schreibt Blog (und schnasselt nebenbei Waffeln mit Obst - also gesund!)
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| Vintage Cafe (Brooklyn) |
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| Waffeln |
Wir spazierten u.a. durch den Brooklyn Bridge Park, weil ich
unbedingt das Eis aus der „Brooklyn Ice Factory“ probieren wollte! Bei meinem
letzten Besuch in New York hatte die Bude nämlich wegen Baumaßnahmen
geschlossen. Na ja, das Eis war das Schlangestehen (und die 6 Dollar pro
Kugel!!) nicht unbedingt wert, aber jetzt wissen wir auch das :)
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| Brooklyn Bridge Park |
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| Brooklyner Eis: einmal reicht! |
Bevor wir in den „Housing Works Bookstore Cafe“ eingekehrt
sind, suchten wir noch einen Laden für Künstlerbedarf der New Yorker „Art Students
League“ auf, weil Franzens nach Farben und Tinte suchte, aber in jenem Spezialgeschäft
nichts nach Gusto fand. Im Buchladen dagegen… gaaanz andere Geschichte J. Der Laden ist eine
non-profit Unternehmen, dessen Einnahmen aus dem Secondhand-Bücherverkauf und
einem kleinen Café im Innern des Ladens als Spenden an Obdachlosenhilfsverbände
und an Anti-Aids-Kampagnen fließen. Obdachlose gibt es leider genug (viiieeel
zu viiiiiiieeeeelee) in New York (und andernorts!).
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| Housing Works Bookstore Cafe |
Außerdem waren wir im „National Museum of the American
Indian“. Wir hatten Glück und passten gerade eine öffentliche Führung ab und
kamen somit in den Genuss von ein paar interessanten Geschichtchen, die wir
sonst wohl nicht in Erfahrung gebracht hätten. So wurde berichtet, dass die
Cherokee-Indianer (Choktaw), nachdem sie selbst Hunger und Entbehrungen während
ihrer Vertreibung in die Reservate („Trails of Tears“ = Pfad der Tränen) erlebt
hatten, anlässlich der „Großen Hungersnot“ zwischen 1848 und 1852 270$ nach Irland
schickten. Klingt nach wenig Geld? Damals eine Summe von enormen Wert, nicht
nur, wenn man bedenkt, dass die Indianer in den Reservaten selbst kaum genug
zum Überleben hatten… 2015 gedachte Irland dem Geschenk mit einer offiziellen
Dankenszeremonie und dem Enthüllen einer metallenen zwölf Adlerfedern-Skulptur
in Cork.
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| "12 Adlefedern" (Wikipedia) |
New York war schön, jetzt kommt Washington!