Sonntag, 16. August 2020

Letzter Akt Wohnungsfront

Mitte August und die Wohnung ist jetzt tatsächlich vollständig eingerichtet :)
Was ist in den letzen Wochen passiert? Ganz einfach, ich habe

1. einen Tisch, wo schon drei Leutchen ein Süppchen genossen haben, anderntags auch den ein oder anderen Klops,
 
Auch ein Poster hängt nun endlich an der nun nicht mehr kahlen Wand.

2. meine Küche ist nun mit Sideboard (weiße Ecke!) komplett,


Auch das Kabel ist nun keine Fußangel mehr, sondern bleibt an Ort und Stelle.

3. an den Wänden hängen noch zwei Regälchen, das Fliegengitter hält Fliegen & Comp. fern und zwei Bilderchens haben's an die Wand geschafft und

"Ein Volk, das solche Boxer, Fußballer, Tennisspieler und Rennfahrer hat, kann auf seine Uniwersitäten ruhig verzichten." (Klaus Staeck, 1997)

Giftgrün scheint meine neue Farbe zu sein :)


4. Ich habe nun den Spiegel im Flur.


 
So, das isse nun. Und wer sich das live ansehen will, muss vorbei kommen. Kaffe hab' ich da. Drei Hocker und 'nen superbequemen Sessel auch ;)

Sonntag, 5. Juli 2020

Vorletzter Akt? Neues von der Wohnungsfront IX

Ich war beim letzten Mal etwas vorschnell: Neue Wohnungen haben so ihre Tücken; neue Altbauwohnungen haben vor allem unberechenbare Wände... Entweder sind Stahlträger eingezogen und es hängt nur "Pappe" zwischen ihnen, so dass Schräubchen keinen Halt finden oder aber massive Stein- und Ziegelwände bringen jeden Akkuschrauber an seine Powergrenzen. Beide Wandarten finden sich in meinen vier Wänden und haben allen Umzugshelferinnen und einem Umzugshelfer gestern (04. Juli) die Grenzen ihrer Möglichkeiten aufgezeigt. "Vorletzter Akt", von wegen :)

Aber der Reihe nach: Pops hat sich ans Lampen anbringen gemacht. Die Leiter hatte Daniela dankenswerterweise beigesteuert und so konnte mein Helferlein hochoben unter der Decke tüfteln. Natürlich blieb ein zwischen den Zähnen ausgestoßenes Gefluche nicht aus; auch Lampen, Kabel und Anbringmechanismen haben so ihre Eigenheiten. Dabei gilt: je kleiner die Lampe, desto eigener die Heit :) Aber am Ende des Tages hingen alle drei: eine große im Wohnzimmer, zwei Spots in Flur und Küche. Nun hatte ich also Licht im Wohnzimmer und im Küche/Flur-Bereich, im Bad blieb es dagegen erst einmal dunkel. Die Sicherung wollte sich nicht wieder einschnippsen und einrasten lassen. Geduscht wurde also im Dunkeln ;) (Ist ein mechanisches Problem und der Schalter muss einfach ausgetauscht werden; die Wohnungsverwaltung wird morgen angerufen.)

Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmer mit Lampe

Flurküche mit Licht

Küchenflur mit Licht

Bad dunkel

Nicht weniger sperrig waren die Rollos. Über den Fenstern ist eine handbreite Schicht von Bröselmaterial verbaut und dort einen Dübel, geschweige denn Schrauben zu befestigen, zumal dicht beieinander, ist unmöglich. Also wurden die Rollos darüber hängefest befestigt, ob sie auf Dauer ziehfest befestigt sind, wird sich zeigen müssen. Aber immerhin, sie hängen jetzt gleich hoch. Vierzehn Zentimeter scheinen über dem rechten Fenster "niedriger" zu sein, links "höher". Zum Schluss entschied das Augenmaß :)

Rollos und Schreibtischregal (Man beachte auch die Blumentöpfe!)

Leseecke mit Rollo und CD-Regal (auch mit Pflänzchen)

Während Pops also die "Hocharbeiten" verrichtete, nahm sich Mummum den "Niedrigarbeiten" (höhentechnisch!) an. Bretterchen wurden geschräubelt. Die Küchenarbeitsplatte so anzuheben, dass auch das zweite (Verlängerungs-)Kabel darunter-dahinter verschwindet, blieb ein Wunsch (Die Profi-Küchenmonteure haben da einfach gepennt). Nun wird es oberarbeitsplattenisch liegen bleiben und mit einem Kabeltunnel fixiert werden, sobald der "Katzentisch" montiert sein wird.

Von der Arbeitsplatte ist ein großes Stück übrig geblieben. Eben jenes (Schwer-)Teilchen hatten Pops und ich zum Baumarkt geschafft, wo es auf Katzentischgröße (80x32 cm) zugeschnitten und mit einer runden Ecke versehen wurde. Dieses "Brettchen" sollte über Eck in der Küche montiert werden, damit ich einfach ein bissl mehr Fläche habe. Aber auch hier machte uns die Wand einen Strich durch die Rechnung. Überall, wo es tiefer hineinging, bröselte der Sand heraus und an einigen Stellen war es so steinig, dass kein Durchkommen war. Am späten Nachmittag kleisterten wir alle Wandlöcher, die im Laufe des Tages so entstanden sind, mit Silikonpaste wieder zu; auch die in der Küche. Mummum hatte noch Hoffnung, dass die Dübel damit so fixiert würden, dass man einen erneuten Versuch würde wagen können, wenn die Paste ausgehärtet wäre. Eine simple Hakenstange ist ebenfalls immer noch nicht an der Wand; dort, wo sie sinnvollerweise hängen könnte, stößt der Bohrer auf Stahl. Nun ja, dann eben ohne (schicke) Hakenstange.

Katzentisch unten, aber Löcher sind schon mal (zugekleistert)

Viele zugeschmierte Löcher; dort wo Löcher da, (nicht so schicke) Schraubhaken drin

Heute ist Steffen gekommen, also Steffen Harter ;) Der Mann hat Ahnung von Elektrik und hat den Sicherungsschalter wenigsten so hinbekommen, dass ich wieder im Bad lichteln kann. Auswechseln muss ich ihn trotzdem lassen, mechanisch ist er einfach kaputt. Dann wurden Bohrmaschienen, Sägen und Sonstiges geholt und die Operation "Katzentisch" wieder aufgenommen. Mittlerweile hängt er, aber er hängt eben. Morgen dann Teil zwei; andere Dübel, andere Schrauben und überhaupt soll es noch stabil werden. Auch die runde "Ecke" wird noch schön; weißes Band zum dranbügeln hab' ich schon. 

Hängekatzentisch muss noch stabilisiert werden, sonst hängt er dort nicht lange

So, die Wohnung wurde einen großen Schritt in Richtung "noch wohnlicher" gegangen, aber hie und da muss ihr noch gut zugeredet werden. Das heißt also, der Blog "Neues von der Wohnungsfront" ist noch nicht ganz zu Ende.

Gegen 13:00 Uhr kam die Family wieder hereingeschneit. Pops und Franziska haben auf ihrem Weg nach Bochum Mummum bei mir abgeladen und haben noch die Gelegenheit genutzt, bei mir auf's Klöchen zu gehen; mit Licht! Zwei Nasen sind dann gleich abgedüst und die anderen vier Ohren haben einen Spaziergang gemacht. Mir ist schon eine parkähnliche Anlage bei mir um's Eck aufgefallen, sie sollte nun erkundet werden.

Der Park ist eigentlich mal eine Grube gewesen - die Etzoldsche Sandgrube nämlich. Der Sand aus der Grube wurde 1898 für den Bau des Völkerschlachtdenkmals genutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg lag das Gelände so lange brach, bis 1968 mit den Trümmern der gesprengten Unikirche St. Pauli und des Augusteums die Grube wieder zugeschüttet wurde. In den folgenden 20 Jahren wurde weiterer Bauschutt hinzugeladen, sodass aus der Grube allmählich ein "Berg" wurde, der zu einem kleinen Park umgewandelt wurde. Nach einem gemütlichen Käffchen bei mir im "Chefsessel" ist Mummum allein nach Haus'.

Von der "Grube" hat man eine gute Sicht auf's Völkerschlachtdenkmal

Mummum beliest sich über die Geschichte des "Grubenbergs"

Joau, einige Stufen sind zu erklimmen

Naunhoferstraße

Freitag, 26. Juni 2020

Neues von der Wohnungsfront - vorletzter Akt

Das OBI-Küchengeld ist a wie auf meinem Konto (12. Juni 2020)!!! Na wer sagt's denn? Kaum zwei Monate Telefonstreit und viele tausend Nerven, die mir nun für das Schreiben der Diss fehlen, und schon ist auch dieser Küchenalbtraum endlich vorbei.

Das IKEA-Küchen-Aufbauteam hat sich einen Tag früher angekündigt; auch nicht schlecht. Gestern war ich also dabei, meine vielen tausend Sachen, die ich an Küchenausstattung schon habe, bei mir im "Wohnzimmer" aufzubauen. (BITTE BEACHTEN: Ich brauche KEINE Tupper-Dupper-Wupper-Dosen, Döschen und anderen Krams. Ich bin ausgestattet! Auch Pfannen, Töpfe und Utensilien jeglicher Varianz benötige ich nicht.) Ich konnte mir schließlich denken, dass mein Küchenflur nicht gerade geräumig ist, zumal wenn eben jener mit eben jenen Sachen und Sächelchen noch vollgestellt ist, wollen zwei Menschers Hochschrank aufbammeln, Stehschrank festzurren und - ganz wichtig - Wasserhahn und alle dazu nötigen Schläuche anschließen. Nicht zu vergessen, die Küchenplatte zusägen, schließlich sind nur 1 Meter 4 Zentimeter dafür im Flur vorgesehen und geliefert sind geworden stolze 2 (also Meter). Wie ich mir schon dachte, lag ich goldrichtig. Kurzerhand wurde auch das Treppenhaus für drei Stunden zur "Baustelle". Immerhin, bis Mittag stand die Küche da. Allerdings haben die Leutchens auch 07:30 Uhr angefangen zu sägen und zu fräsen und... na ja, laut zu machen eben. Meine Nachbarn werden sich gefreut haben, als gegen 10:30 die Bohrköfferchen wieder eingepackt waren.

Küchenkrams
Bude (wieder) voll

Während der eine sich mit der Arbeitsplatte herumplagte - keine Wand der Einquadratmeternische ist wirklich gerade - montierte der andere die Schränke fertig und schnitt die Aufhängeschienen und Verkleidungs"bordüren" zu. Während dessen gab's ein Käffchen, schließlich kocht so'n Wasserkocher überall und nicht unbedingt nur in einer Küche :)

Käffchen
"Riesen"flur mit "viel" "Platz"
Ein großer Schritt in Richtung fertige Küche
Ta da, fertig. Na ja, so im Großen und Ganzen. Hier noch ein Brettchen an die Wand, dort noch eine Wandabschlussleiste und dann wird sie so richtig fertig sein. Aber nicht mehr heute. Heute fließt schon mal Wasser aus dem Wasserhahn ins Spühlbecken, das ist doch was.
Der Kühlschrank ist übrigens ein OBI-Kühlschrank. Ihr erinnert euch, ich hatte ihrer Stücker zwei? Ja, genau, ein kaputten und einen neu gelieferten heilen. Als nun OBI endlich die Küche abholen ließ, ließ ich sie den kaputten abholen und behielt den ganzen :) Nun nehm' ich erst einmal den, obwohl er nicht unbedingt schick ist.

Einmeterküchenzeile mit Hängeschrank obendrüber

Samstag, 13. Juni 2020

Apropos neue Wohnung...

Franz zieht ja demnächst auch um. Die Kartons also, die bei mir ausgepackt werden, kommen leer in Mummums Auto und werden zur Nernststraße gekarrt, wo sie erneut befüllt werden. Einen kleinen Eindruck davon hier. Einige Leerstellen in den Regalen sind schon zu sichten... aber noch nicht soo viele, wie man an der Anzahl Kartons vermuten könnte. Vor allem wenn man bedenkt, dass viele Bücher, die GEOs und die National Geographics bei mir gelandet sind :)

Kartöner...

...verschiedenen Inhalts.



So viel dazu.

Donnerstag, 11. Juni 2020

Neues von der Wohnungsfront VII

Also, das (Küchen-)Geld ist noch nicht a wie auf meinem Konto, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden... Dagegen geliefert wurden noch mehr (Bücher-)Regale und - ganz wichtig - eine Schreibtischplatte, - nicht unbedingt wichtig, aber perspektivisch gemütlich - ein Schaukelsessel.

Alles noch eingepackt
Alles noch eingepackt

Schraub, schraub, geh-endlich-da-rein-schraub-drück und ein gutes Dutzend an Figürchenkrams später sieht es schon viel wohnlich ausser, als es schon vorher aussah 😉. Internetanschluss muss noch ran, TV funzt auch noch nicht, obwohl er eigentlich schon sollte, von fließend Wasser in einer aufgebauten Küche muss an dieser Stelle noch geschwiegen werden, aber, wie soll ich sagen, die erste Nacht im eigenen Bett rückt näher. Bezogen wären Bettdecke und Kissen schon... Fertig genäht sind auch die Hockerpolsterkissen (von Mummum natürlich!). Wer die lustigen Mäuse sehen möchte, muss mich mal besuchen kommen; ich wohne auch nicht in der sechsten Etage!

Regalwand mit Schreibtisch. Mummum plant auch schon die "Bepflanzung".

Leseecke

Krams halt, aber schöner Krams :)

Samstag, 30. Mai 2020

Update von der Küchen- und Wohnungsfront VI

Der Rückzug von der Küchenfront ist in greifbare Nähe gerückt.
Lange hat es gedauert und von OBI nichts. Keine Mail, keine Info, nichts. Dafür ein Anruf von DHL am Montagmorgen (25. Mai): "Frau Steffen, wir stehen vor Ihrer Haustür, wir soll'n hier was abholen." Aha, ich wusste von nix. Ich war auch nicht "zu Hause", weil ich ja noch nicht in meinem zu Hause wohne (weil ich ja noch keine Küche usw. ...). Offensichtlich, war OBI aber nun bereit, endlich meine Küche (ohne Wasserhahn, ihr erinnert euch) abholen zu lassen. Nach zwei Endloswarteschleifenzeiten am Telefon war klar, DHL dachte, OBI hätte mich informiert, OBI ist davon ausgegangen, DHL würde mich informieren. Tja, ich war nicht informiert. Immerhin, OBI hat diesmal schnell einen neuen Abholauftrag ausgegeben und DHL fragte schon am Dienstag nach, wann ich denn zu Hause wäre, damit sie die Küche abolen könnten. Am Donnerstag sollte es dann also so weit sein.

Zwischen Dienstag und Donnerstag liegt noch der Mittwoch. An jenem Tag rückte ich in Berlin ein - im ICE wenig Leute, aber (fast) alle mit Maske, keine Fahrkartenkontrolle, ich hätte also 29,90 € sparen können - sehr pünktlich traf ich 09:15 Uhr am Möbellager in der Stralauer Allee/ Friedrichshain ein. Auch Sebastian war 5 Minuten später mit dem versprochenem Transporter zur Stelle. Auf die Masken haben wir verzichtet; wir waren die einzigen an diesem Morgen, die ein Möbellager leerräumten. 4 Mal mit jeweils zwei vollgepackten Rollwägelchen mussten wir hoch und runter liftieren, dann war der Transporter bepackt.

Mein Hausstand (Kisten vorbildlich beschriftet)
Träger- und Fahrerfreund
Nach einem Frühstückchen am Stadtrand ging's über die fast leere Autobahn nach Leipzig, wo wir sehr pünktlich halb 15:00 Uhr eintrafen. Als schöne Menschen hatten wir sogar Glück, eine Parklücke in Transportergröße war frei und zwar direkt vor der Haustür! Na ja, der Kleintransporter vom Obstladen musste noch etwas vorfahren... die Obstladenfrau übergab Sebastian die Schlüssel, um den Sprinter 2 Meter vorzufahren. Aber dann war der Weg bereitet. Franz kam zur rechten Zeit und zu dritt trugen wir kleinere und größere Päckchen und Pakete, Tische und Tischchen, Regale und Regalbretter und -brettchen, erst in den Hausflur, dann die Treppen hoch und schließlich in meine (riesen) Wohnung. Im Wohnungsflur war es etwas eng, schließlich standen noch zwei (eine ausgepackt, die andere verpackt) Küchen drin... aber ich hab' ja einen großen Küchen-Flur :) Mummum kam günstig und musste nur noch zwei Mal die Treppe auf und ab, dann war Alles bei mir drin.

Nach einem Schüsselchen Nudelsalat, einem Käffchen und einem Stück Kuchen, machte sich Sebastian auf den Rückweg. Es war ein schönes Umziehen mit ihm, er wird wieder genommen, dass hab' ich ihm schon gesagt :) Erneut zu dritt zimmerten wir noch rasch meine in Einzelteilen verpackten Kallax-Regale zusammen, damit ich am Donnerstag, während ich auf die Abholung der Küche warten würde, mit dem Einräumen beginnen könnte.

Alles Zeugs erst einmal mittig abgestellt
Schon mal hochgezogene Regale
Am Donnerstag (28. Mai) lieferte mich Mummum wieder einmal in meiner Wohnung ab und gemeinsam wuchteten wir den Kühlschrank herunter. Nachdem der blaue Skoda um die Ecke entschwunden war, schleppte ich alleine die Europalette aus dem Keller hoch und hiefte den Kühlschrank drauf. Nach und nach buckelte ich den verpackten Unterschrank, Oberschrank und Kochplatte etc. nach unten und stellte alles auf das Palettchen. Fertsch, DHL konnte kommen. Um 10:00 war die Küche w wie wech. Hoffentlich taucht das Geld nun bald auf meinem Konto a wie auf; dann wäre die Aktion OBI-Küche endlich vorbei.

"Küche" (ohne Wasserhahn)
Von oben hab' ich ab und zu mal nachgesehen, ob sie nicht Jemand vor den DHL-Leuten wegträgt :)
Dann konnte entspannt geräumt werden... und ich räumte noch, als Mummum mich abholen kam. Ich räumte auch am Freitag. Jetzt, da klar ist, dass Franz nach Bochum zieht und Mummum (und Pops) endlich ein Schlafzimmer einrichten will (wollen) und keine unserer Digedags und GEOs und Manga erwünscht sind, müssen nun noch mehr Mosaiks und GEOs und Manga verstaut werden. Ich brauche also noch mehr Regalplatz. Jaaaa, an einem Freitagnachmittag geht man nicht zu IKEA, schon klar. Aber die Landpartie war doch nett, auch der kleine Stau auf der Hin- und Rückfahrt... Ich hab' also abends noch ein paar Regal-Möbel im Internet bestellt. Liefertermin ist der 09. Juni, also in absehbarer Zukunft. Es wird, es wird.

Ergebnis eines Räumdonnerstags
Ich denke, in der zweiten Juniwoche könnte es dann hier weiter gehen. Bis dahin und für alle Zeit: Hände weg von OBI-Großanschaffungen!!! Blumen geh'n (wahrscheinlich).

Mittwoch, 13. Mai 2020

Update von der Küchenfront V

Ja, es ist eine Front. Am 29. April habe ich mich gefreut, dass die Küche abgeholt und mir mein Geld zurückerstattet wird. Ihr erinnert euch; deswegen bin ich in meine Bude gefahren und habe entschräubelt, was es zu entschräubeln gab und alles fast originalgetreu verpackt. Bis gestern hatte sich aber Niemand mehr gemeldet, weshalb ich abermals bei OBI anrief (12. Mai, 8:00 irgendwas). Am anderen Ende der Leitung baffes Erstaunen, die Stornierung wäre storniert worden, schließlich hätte ich ja einen neuen Kühlschrank erhalten. WIE BITTE!???! Der Kühlschrank ist schon lange kein Thema mehr, der FEHLENDE WASSERHAHN bei einer KÜCHE ist das PROBLEM. Außerdem wurde mir bereits zugesichert, dass die Küche abgeholt wird und ich mein Geld wiedersehe. An dem Punkt wurde einfach aufgelegt. Piep, Piep, Piep. Natürlich habe ich wutentbrannt eine Mail hinterhergeschickt und nun heißt es wieder einmal warten, bis OBI sich wieder zuckt, wenn sich der Herr Fachmarkt geruht, sich überhaupt wieder zu melden. Argh!#!?*

Heute 8:20 war IKEA superpünktlich mal wieder vor der Tür und brachte die Pakete mit meiner neuen neuen Küche (weil die alte neue Küche ja eigentlich schon lange abgeholt sein sollte). Angeschlossen wird sie zwar erst in gut 1,5 Monaten, Vorarbeiten hab' ich heute aber schon mal geleistet, damit's dann, wenn es so weit ist, flott(er) geht.


neuer Hochschrank ausgepackt

neuer Hochschrank fast fertig (noch ohne Schranktür)

Montiert wird am 27. Juno...
So, ich harre nun der Dinge, die jetzt noch auf mich zukommen... Am 27. Mai übrigens - so jetzt die gestiegene Hoffnung - kann ich womöglich meine Möbel aus Berlinien holen. Dann rückt auch "Wohnen" in meiner Bude als Möglichkeit näher.

Donnerstag, 30. April 2020

Update von der Wohnungsfront IV (Ende April)

Aaalsooooo, das ist jetzt so. Nachdem ich am 02. April meine Küche erfolgreich storniert hatte, passierte erst ein mal nichts. Es war Ostern, also übte ich mich in Geduld, ich bin ja kein Unmensch. Nach Ostern immer noch keine Nachricht von OBI, wann nun meine Küche abgeholt wird. Am 17. April griff ich erneut zum Höhrer und nach laaaanger Wartezeit hatte ich endlich einen Menschen am anderen Ende der Leitung. "Wie Stornierung? Ist nichts vermerkt." WIE BITTE?! Also erklärte ich von Neuem, dass die Küche, keine Küche ist, weil sie keinen Wasserhahn hat. Und überhaupt hätte ich am 02. April schon einmal angerufen und mich bestimmt nicht geschlagene 20 Minuten für den neuen Kühlschrank bedankt (sondern mich beschwert)! "Na ja, man werde sehen, was man machen könne..." Weil ich schon wusste, dass am Telefon nichts geblickt wird, hab' ich gleich noch eine gepfefferte Mail hinterhergeschickt, man solle mir gefälligst dieses Nichtküchenteil abnehmen und mir mein Geld zurücküberweisen, und zwar so, wie es schon am 02. April am Telefon vereinbart worden war!  Gestern, ja gestern, am 29. April kam die Mail, dass man bedauere, dass ich mit meinem Kauf unzufrieden bin. Selbstverständlich würde die Küche abgeholt, ich solle sie verpacken, damit die beauftragte Spedition die Packen mitnehmen könne. Aha, zum Glück waren alle Wertstoffhöfe zu (bzw. total überlauf.., äh, überfahren), so dass die gesammelte Karton- und Pappwirtschaft noch bei mir im Keller lagert. Zwar nicht alle Originalkartons, einige haben wir platt gemacht, aber immerhin, irgendwas zum Einpacken hat sich angefunden.

Heute um 8:00 hat mich Mummum aus dem Auto springen lassen (und ist weiter nach Penig gefahren) und ich habe fleißig die Küche auseinandergeschräubelt, die wir so mühsam vor 4 Wochen erst zusammengebastelt hatten. Der Hammer war der Kühlschrank. Beim Kontrollblick in besagtes Gerät, hatte ich plötzlich die Tür vom Gefrierfach in der Hand; gänzlich. Das Scharnier ist unter Plastikgekrümel auseinandergebröselt. Und der war nie auch nur eine Minute in Betrieb! Bloß weg mit diesem (ganzen Küchen-) Teil!

Alles wieder in Einzelteilen
Kühlschrank ohne Gefrierfachtür...
Kaum 10:00 Uhr war alles wieder verpackt (fast so gut, wie im Original)
Mit so viel freier Fläche, konnte ich jetzt richtig räumen :) Die Bücher wurden an die Luft geholt und in die Regale gestellt - ich hab' noch Platz! Ich hab' den Kleiderschrank bestückt - auch da ist noch Platz! Die Kartons sind in den Keller gewandert, wo sie den Makulaturhaufen vergrößert haben - im Zimmer ist gleich viel mehr Platz! Mal sehen, wann der Platz mit meinen Sachen aus Berlin belegt wird?

Noch ist alles sehr weiß, das wird sich hoffentlich bald ändernt, schließlich sind meine Möbel in Birke gehalten :)
Auf jeden Fall glänzt jetzt auch der Boden, weil einige hartnäckige Farbkleckse von mir mühsam abgeschabt wurden. Im Bad habe ich die Dusche eingeweicht, noch ein-zwei Mal drüber wischen und die Duschscheiben sind auch wieder klar. Es wird.

Kaum hab' ich mich für 10 Minuten hingesetzt (und in der GEO geschmöckert), klingelt Mummum auch schon unten an der Tür - 15:00 Uhr!