Das Wetter kann sich nicht entscheiden. Immer bei einem Sturm und einem Tag Dauerregen, wenn man Ende Oktober/ Anfang November also berechtigterweise denken kann, jetzt wird's herbstlich, straft der morgendliche Sonnenschein meinen Pessimismus.
Nachdem die Süßigkeiten alle heimgetragen worden sind und um 20:00 Uhr wirklich Niemand mehr unterwegs war, also wirklich alle der Unwetterwarnung des Wetterdienstes Glauben geschenkt hatten und ins eigene Heim eingekehrt sind, brach hier der Sturm los. Es goss wie aus Kübeln und das Dachgebälk meines Zimmerchens knackte und ächtzte. Der Freitag, der erste Tag des Monats November, war dann auch entsprechend richtig nass-grau, aber so warm-schwül, dass stärker noch als die Luftfeuchtigkeit die eigene Traspiration für die am Körper klebenden Klamottten verantwortlich war. Ich galube im November war ich noch nie nirgends im T-Shirt unterwegs...
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| Das Rot ist nicht bearbeitet. Der Himmel war so grau und das Rot leuchtete so hervor. (Handy) |
Der Sturm ging leider nicht spurlos am Blätterfarbenzauber vorbei. Um meinen Joggingteich herum hat die Laubmasse spürbar nachgelassen. Bei strahlendem Sonnenschein, aber doch deutlich kühleren Morgentemperaturen bin ich am Sonnabend (02.11.) eine Runde drehen gegangen. Auf meinem Weg zur Uni anderthalb Stunden später war es dagegen wieder so warm, dass ich meinen Pullover ausgezogen habe. Heute das gleiche, blauer Himmel - ein Träumchen - und angenehme 20°. Aber am kommenden Wochenende, wenn ich nach Pittsburgh ins Landesinnere aufbreche, soll der erste Schnee fallen... Vielleicht fällt der Herbst auch ganz aus?
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| Links: Mitte Oktober, Rechts: heute (03.11.2019) |