Donnerstag, 2. März 2017

Bei Anka zu Hause

Die (breite) Komfort-Lufti war bereits aufgepumpt, die Decke bezogen, das Kissen bereitgelegt. Es konnte also sofort losgeschlafen werden! Franz hat auch (wie erwartet) durchgeschnorchelt und erst einen Mucks getan, als ich schon mit dem ersten Wäschehaufen zur Honda im Keller unterwegs war und, bejackt und gestiefelt wie ich war, den Einkauf ums erweiterte Eck gleich mit besorgt hab‘. Frisch geputzt und angeschmückt machte sich Franz beim Wäsche aufbammeln nützlich, während ich meinen kleinen IKEA-Tisch zur (ausladenden) Frühstückstafel umwidmete. Bei mir haben schon 6 Personen in der Zimmermitte auf Decken und Kissen Platz genommen, während auf dem Balkon der Grill gebrutzelt hat – da wird es bei zwei Leutchen noch nicht einmal eng!

Abendbrottisch | neuer Compi (mit Namen Novi)
Danach spazierten wir gemütlich ins Frankfurter Zentrum, gingen in der Uni aufs Klo, und fuhren dann nach Berlin, um Kleinigkeiten zu erledigen. Davor kehrten wir aber im „Baraka“ ein und schmausten Schawarma, Falafel und mit Knobi angemachten Spinat, tunkten unser Fladenbrot in diverse Dipps und süffelten süßen Tee mit Rosenwasser. Dieses Lokal sei jedem Berlinreisenden empfohlen! 

In die Stadt ging es dann etwas schleppend, weil sich am Zoologischen Garten „eine Person im Gleisbett“ befand und daraufhin natürlich alle Züge, S- und U-Bahnen in Richtung Innenstadt erst einmal auf Gleis gelegt waren. Aber wir hatten Glück und unsere S-Bahn fuhr dann tatsächlich noch weiter zum Alex. Es ist nicht zu glauben, wäre ich alleine gewesen, ich hätte an der Warschauer Straße stehen können, bis ich Wurzeln geschlagen hätte! Genauso, wie ich mitten in der Nacht vor einem taxileeren Bahnhofsvorplatz gestanden hätte, die Lifts nicht funktioniert hätten und, ja sogar mein Koffer wäre gaaanz zum Schluss auf’s Rollband gelegt worden, so dass ich mir in Schönefeld den A… wenn nicht abgefroren, so doch mindestens angefroren hätte, bevor ich irgendein Transportmittel in Richtung Frankfurt hätte besteigen können. Egal, wir waren in Berlin und erledigten unseren Kleinkram, bis wir uns nach einer heißen Schokolade im „Eisenberg“ (sehr nettes kleines Caffee mit Schokospezialitäten!) dem Großkram widmen konnten: Ein Laptop wurde gekauft! Endlich einer, der allen Ansprüchen genügt; einer der allerdings nicht noch am gleichen Tag in Betrieb genommen werden konnte, weil wir nach einem späten Abendbrot um Viertel nach 22:00 Uhr dann doch wieder ins Bettchen huschten.

Heute werden wir uns nach einem Bummelvormittag noch Frankfurt und Słubice ansehen. Na ja, ansehen… wir werden in Słubice Pierogi essen und in FfO ins „Brot & Zucker“ gehen, um Kuchen zu schnasseln :). Ende Gelände.