Die (breite)
Komfort-Lufti war bereits aufgepumpt, die Decke bezogen, das Kissen
bereitgelegt. Es konnte also sofort losgeschlafen werden! Franz hat auch (wie
erwartet) durchgeschnorchelt und erst einen Mucks getan, als ich schon mit dem
ersten Wäschehaufen zur Honda im Keller unterwegs war und, bejackt und
gestiefelt wie ich war, den Einkauf ums erweiterte Eck gleich mit besorgt hab‘.
Frisch geputzt und angeschmückt machte sich Franz beim Wäsche aufbammeln
nützlich, während ich meinen kleinen IKEA-Tisch zur (ausladenden) Frühstückstafel
umwidmete. Bei mir haben schon 6 Personen in der Zimmermitte auf Decken und
Kissen Platz genommen, während auf dem Balkon der Grill gebrutzelt hat – da wird
es bei zwei Leutchen noch nicht einmal eng!
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| Abendbrottisch | neuer Compi (mit Namen Novi) |
Danach spazierten
wir gemütlich ins Frankfurter Zentrum, gingen in der Uni aufs Klo, und fuhren
dann nach Berlin, um Kleinigkeiten zu erledigen. Davor kehrten wir aber im
„Baraka“ ein und schmausten Schawarma, Falafel und mit Knobi angemachten
Spinat, tunkten unser Fladenbrot in diverse Dipps und süffelten süßen Tee mit
Rosenwasser. Dieses Lokal sei jedem Berlinreisenden empfohlen!
In die Stadt
ging es dann etwas schleppend, weil sich am Zoologischen Garten „eine Person im
Gleisbett“ befand und daraufhin natürlich alle Züge, S- und U-Bahnen in
Richtung Innenstadt erst einmal auf Gleis gelegt waren. Aber wir hatten Glück
und unsere S-Bahn fuhr dann tatsächlich noch weiter zum Alex. Es ist nicht zu
glauben, wäre ich alleine gewesen, ich hätte an der Warschauer Straße stehen
können, bis ich Wurzeln geschlagen hätte! Genauso, wie ich mitten in der Nacht
vor einem taxileeren Bahnhofsvorplatz gestanden hätte, die Lifts nicht
funktioniert hätten und, ja sogar mein Koffer wäre gaaanz zum Schluss auf’s
Rollband gelegt worden, so dass ich mir in Schönefeld den A… wenn nicht
abgefroren, so doch mindestens angefroren hätte, bevor ich irgendein Transportmittel
in Richtung Frankfurt hätte besteigen können. Egal, wir waren in Berlin und
erledigten unseren Kleinkram, bis wir uns nach einer heißen Schokolade im
„Eisenberg“ (sehr nettes kleines Caffee mit Schokospezialitäten!) dem Großkram
widmen konnten: Ein Laptop wurde gekauft! Endlich einer, der allen Ansprüchen
genügt; einer der allerdings nicht noch am gleichen Tag in Betrieb genommen
werden konnte, weil wir nach einem späten Abendbrot um Viertel nach 22:00 Uhr dann
doch wieder ins Bettchen huschten.
Heute werden wir uns
nach einem Bummelvormittag noch Frankfurt und Słubice ansehen. Na ja, ansehen…
wir werden in Słubice Pierogi essen und in FfO ins „Brot & Zucker“ gehen,
um Kuchen zu schnasseln :). Ende Gelände.
